
- Das Schulwesen in der Zivilgesellschaft setzt auf Freiheit und mündige Bürger
- Das Erbe des Obrigkeitsstaates in Deutschland behindert bis heute echte Reformen
Von Henning Kullak-Ublick
Schule war immer Ausdruck des vorherrschenden Menschenbildes einer Zeit. Gesellschaftliche Umbrüche spiegeln sich daher auch in der Entwicklung des Schulwesens wider. Während insbesondere die nördlichen Nachbarn Deutschlands im 20. Jahrhundert ein sehr bürgernahes Schulwesen entwickelt haben, unterstanden die deutschen Schulen im gleichen Zeitraum fünf (!) verschiedenen Staatsformen. Trotz ihrer sonstigen Gegensätzlichkeit waren sich die staatlichen Strukturen in einem Punkt erstaunlich nah: in der Durchsetzung ihres Schulmonopols.
Übnirges...
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